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Magazin zur Gesundheits- und Unternehmenspolitik der Helsana-Gruppe

Nr. 4 /November 2016

Standpunkt

S. 3 → Ambulante und stationäre Leistungen Dank einheitlicher Finanzierung mehr Effizienz S. 6 → Nationale Qualitätsprogramme Es braucht eine liberale Lösung unter Einbezug aller Beteiligten S. 8 → Versorgung Chronischkranker Weniger Hospitalisationen in integrierten Versorgungsnetzen S.10 → Tiefere Prämien für Jugendliche Es braucht Anpassungen beim Jugendlichen-Rabatt S.12 → Mangelhafte Therapietreue bei Diabetikern Helsana-Studie zeigt Handlungsbedarf auf

20 Jahre steigende Kosten:

Endlich Fehlanreize reduzieren

Nach 20 Jahren Krankenversicherungsgesetz (KVG)

sind wichtige Ziele erreicht und die Qualität des Sys-

tems ist hoch. Ungelöst ist das Problemder scheinbar

unaufhaltsam zunehmenden Kosten. Monetäre

Anreize verleiten heute zu ineffizienten medizini-

schen Leistungen. Für mehr Effizienz braucht es eine

einheitliche Finanzierung ambulanter und stationä-

rer Leistungen (Seite 3).

Effizient alleine genügt nicht. Auch die Qualität

muss stimmen. Der Bundesrat hat in der Qualitäts-

frage die Vorlage zu einer KVG-Änderung ver-

schlankt. Doch sie bleibt mangelhaft. Zielführend ist

einzig eine nationale Koordinationsplattform unter

Einbezug aller Beteiligter sowie mehr Verbindlich-

keit (Seite 6).